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Unsere Zoos in NRW: Ein Zoo im Herzen Kölns

Posted in Unsere Heimat NRW

Last updated on 12. April 2020

Willkommen zu unserem zweiten Teil der Serie “Unsere Zoos in NRW”. Diesmal geht es um den Kölner Zoo.

Als wir das Wochenende in Köln verbrachten war uns klar, dass wir auch den Zoo besuchen wollten. Wir sind gerne in Zoos unterwegs und bilden uns auf diesem Wege weiter. Und es war auch eine gute Gelegenheit für dich den Kölner Zoo zu erkunden. Lies hier, was wichtig ist.

Zunächst mussten wir einen Parkplatz finden. Und das war für uns gar nicht so einfach. Entweder habe ich das Parkleitsystem für den Zoo völlig übersehen oder es gab gar keins. Und so waren wir dann gute dreißig Minuten unterwegs, bis ich unser Auto abstellen konnte. Als wir dann auf dem Smartphone prüften, wo der Zoo genau zu finden ist vermeldete die Karten-App 20 Minuten Fußweg. Das hatten wir auch schon einfacher erlebt. Tipp: In solchen Situationen solltest du den Parkplatz deines Autos markieren. Zumindest bei iOS kannst du das ganz einfach in der Karten-App machen.

Flora
Die farbenfrohe Flora in Köln.

Auf dem Weg zum Zoo passierten wir den als Flora bekannten botanischen Garten. Unweit des Zoos findest du hier einen schön gestalteten Garten mit 12.000 kultivierten Pflanzen aus aller Welt, der in verschiedene Themenbereiche unterteilt ist. Bring etwas Zeit mit, wenn du dich für die Pflanzenwelt interessierst.

Am Kölner Zoo angekommen

Am Zoo angekommen kannst du dein Ticket direkt am Smartphone scannen lassen. Denn hier kommt schon der nächste Tipp: Kauf dir die Tickets online! Das verhindert, dass du an der Kasse in der Schlange anstehen musst. Und du bekommst ein Ticket für den Nahverkehr kostenlos dazu.

Für uns war das sehr praktisch, da wir nach dem Zoo noch in die Innenstadt wollten. Da an diesem Wochenende auch der Christopher Street Day in Köln tobte, wollten wir uns in der Innenstadt nicht mit der Parkplatzsuche beschäftigen oder teures Geld in ein Parkhaus investieren.

Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 19,50 €. Kinder bis 12 Jahre zahlen 9 €. Außerdem gibt es noch Gruppenkarten und Ermäßigungen für Schüler und Studenten. Den Online-Shop und genaue Informationen findet hier. Geöffnet ist der Zoo im Sommer (März – Oktober) von 9.00 bis 18.00 Uhr und im Winter (November – Februar) von 9.00 bis 17.00 Uhr.

Der Rundgang durch den Zoo

Unsere Zoos in NRW: Ein Zoo im Herzen Kölns 1
Ein Erdmännchen auf Wachdienst.

Da der Zoo sehr groß ist, solltest du genügend Zeit mitbringen. Du wirst schnell bemerken, dass die Tiere recht viel Platz haben. Das ist natürlich prima für die Tiere. Allerdings kannst du dann aber das Pech haben, dass diese sich gerade verstecken. Es sind eben lebende Tiere mit Bedürfnissen und keine Schaufensterpuppen. Wenn du in einem Gehege mal kein Tier entdeckst, komm einfach später wieder und achte auf die Fütterungszeiten. Wir hatten beim ersten Versuch keinen Geparden gesehen. Nach der Fütterung streiften sie dann durch das Gehege und wir hatten die Gelegenheit sie in Ruhe zu beobachten.

Der Zoo ist eine Erholungsoase im hektischen Köln. Den Stadtlärm nimmst du nicht wahr, hast viel Grün um dich herum und natürlich kannst du viele Tiere beobachten.

Zwei Dinge, die du nicht verpassen solltest

Babyelefant
Ein Elefantenbaby auf Erkundung.

Zunächst ist der Zoo bekannt für seine Elefanten und das weitläufige Gehege. Du hast hier mehrere Plätze, von denen du die Dickhäuter beobachten kannst. Beim großen Spielplatz gibt es zum Beispiel einige Sitzgelegenheiten und eine gute Möglichkeit deine Kinder zu beschäftigen. Daneben findest du eine kleine Aussichtsplattform, von der aus du einen tollen Blick über das gesamte Gehege hast. Etwas weiter ist einen Imbissbereich. Dort gibt es ebenfalls einige Sitzplätze mit Blick auf die Elefanten. Es ist eine der besten Anlagen, die wir bisher gesehen haben.

Papagei
Ein hellroter Ara im Landeanflug. Papageien siehst du selten bei einer Flugschau.

Ein weiteres Highlight ist die Flugschau. Diese findet bei gutem Wetter immer um 14.30 Uhr statt. Sei früh genug da, denn es kann voll werden. Hast du so etwas noch nicht gesehen? Es ist wirklich spannend große und kleine Raubvögel mal aus der Nähe zu sehen. Während vorne ein Zoowärter die Tiere vorstellt, läuft hinter den Zuschauern ein zweiter entlang und lockt die Vögel mit Futter an. So fliegen die Tiere dicht über deinem Kopf hin und her. Du kennst so etwas schon? Unser absoluter Höhepunkt waren die Aras. So etwas haben wir bisher nicht auf einer Flugshow gesehen. Auch hier bekommst du einen direkten Blick auf die Papageien und kannst sie im Flug beobachten und mit etwas Glück auch fotografieren.

Und weiter geht es

Gepard
Der Gepard zeigt seine Geschwindigkeit.

Wie bei jedem Zoobesuch empfehlen wir dir sich im Vorfeld schlau zu machen. Was für Tiere gibt es dort? Wo kannst du sie finden? Das spart Zeit und du ärgerst dich später nicht etwas verpasst zu haben. Bei der Planung hilft natürlich die Internetseite des Zoos. Vor Ort schnappst du dir am besten den Zooplan. Hier siehst du, wo genau die Gehege sind und welche Tiere du dort sehen kannst. Dabei ist der Plan gut gestaltet. Hier findest du die Fütterungszeiten (Stand August 2019)

10.45 UhrPinguine
11.30 UhrSeelöwen
13.45 UhrErdmännchen & Co.
14.00 UhrFlusspferde
14.30 UhrFlugshow
15.00 UhrPaviane, Krallenotter, Piranhas (nur montags)
15.30 UhrPinguine, Erdferkel
16.00 UhrSeelöwen

Hast Du eher Lust auf eine Führung? Jeden Sonntag bietet der Zoo eine kostenlose Führung an. Sie beginnt um 11 Uhr am Haupteingang. Sei also rechtzeitig da. Zudem bietet der Zoo weitere Veranstaltungen wie Nachtführungen oder das China Light Festival.

Wenn du mit Kindern im Zoo unterwegs bist

Bist du mit deinen Kindern unterwegs? Zwei Spielplätze bieten die Möglichkeit zur Pause. Der große Spielplatz ist wie schon erwähnt am Elefantengehege. Du findest dort große Spielgeräte, Sitzmöglichkeiten und auch einen Imbiss-Bereich. Er liegt am anderen Ende des Zoos (wenn du den Haupteingang benutzt) und bietet eine gute Gelegenheit für eine ausgedehnte Pause.

Der zweite Spielplatz ist in der Nähe des Haupteingangs. Auch hier kannst du etwas zu Essen kaufen, wenn du nichts mehr dabei hast. Unweit des Spielplatzes ist der Clementshof zu finden. Dort findest du Nutztiere wie Schweine, Kühe und Schafe. Allerdings sind es alte Rassen, die in der heutigen Landwirtschaft nicht mehr verwendet werden. Im Streichelgehege können die Kleinen dann auch mal Tiere anfassen. Geöffnet ist es von 13.30 bis 17.30 Uhr. Plane deinen Weg also entsprechend. Übrigens kannst du hier auch Hennes finden. Das ist das Maskottchen des 1. FC Köln und schon in der neunten Generation aktiv.

Etwas vergessen?

Krokodil
Manchmal muss man Zähne zeigen.

Bist du fertig mit deinem Rundgang? Wusstest du, dass es am Haupteingang noch ein Aquarium gibt, dessen Eintritt in deinem Zooticket enthalten ist? Es lohnt sich auch hier vorbeizuschauen. Denn du bekommst einen faszinierenden und bunten Einblick in die geheimnisvollen Unterwasserwelten. Du kannst dir dort nicht nur schöne Fische ansehen, sondern auch Korallen, Muscheln oder Krebse. Wenn du daran Spaß hast findest du dort ebenfalls das Terrarium und das Insektarium.

Fazit

Flamingo
Flamingos.

Auf dem Zooplan und auf der Internetseite haben wir mittlerweile Hinweise auf Parkplätze gefunden. Informiere dich auf jeden Fall im Vorfeld über die Anreise und die Parkplatzsituation. Wir als Ortsfremde hatten da wie schon erwähnt etwas Probleme.

Ansonsten ist der Kölner Zoo ein sehr schön gestalteter Park mit einigen interessanten Tieren. Uns hat der Besuch viel Spaß gemacht und wir werden bei nächster Gelegenheit bestimmt wiederkommen. Unsere persönlichen Höhepunkte waren die Flugschau und das Gehege der kleinen Pandas. Was hat dir gefallen und was nicht?

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