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In Mexiko auf den Spuren der Maya 3: Chichén Itzá und der Weg nach Hause

Posted in Mexiko, and Rund um die Welt

Last updated on 17. April 2020

Willkommen zum letzten Teil unseres Reiseberichtes aus Mexiko. In diesem Beitrag erkunden wir kurz die Stadt Cancún, um dann eine private Tour nach Chichén Itzá zu unternehmen. Dabei gehen wir auch etwas ausführlicher auf den beliebten Ballsport der Maya ein. Doch irgendwann ist auch der schönste Urlaub vorbei und es ging für uns zurück nach Hause.

Hier findest du den ersten Teil und den zweiten Teil unseres Reiseberichtes, falls du ihn verpasst haben solltest.

Hinweis: Dieser Beitrag ist nicht finanziert. Wir bekommen kein Geld vom Veranstalter und auch nicht von den einzelnen Unterkünften, falls erwähnt. Alles in diesem Beitrag sind unsere persönlichen Erfahrungen und wir erwähnen Restaurants und Unterkünfte, um dir Tipps für deine eigene Reiseplanung zu liefern, aber nicht um Geld zu verdienen. Es war eine privat finanzierte Reise, die wir uns selber ausgesucht haben.

Strandtag

Mexiko Maya 3 - Sonnenaufgang
Früh morgens fahren die Fischer aufs Meer raus.

Nachdem wir am Vortag den ganzen Tag unterwegs waren, tat es mal wieder gut einen Tag am Strand zu verbringen. Zwischendurch habe ich noch einen ausführlichen Spaziergang unternommen, um an dem Tag wenigstens etwas Bewegung zu bekommen.

Cancún

Mexiko Maya 3 - Cancún
Ein kleiner Teil der Strandpromenade von Cancún.

Am nächsten Tag stand ein Tagesausflug nach Cancún auf dem Plan. Es ist das wichtigste Touristenzentrum an der Riviera Maya und empfängt jedes Jahr über 6 Millionen Besucher. Die Stadt ist vor allem für ihren 23 Kilometer langen Strand berühmt. Bei unserem Besuch standen das Hard Rock Hotel und das Café im Vordergrund.

Also ging es zunächst mit dem Taxi nach Playa del Carmen. Dort suchten wir das Busterminal auf und schauten nach den Preisen und den Abfahrtszeiten. Nachdem wir die Tickets in der Tasche hatten stand uns dann eine einstündige Busfahrt bevor. Dabei war der Bus sehr komfortabel und gut klimatisiert, von daher war die Fahrt sehr angenehm und recht schnell rum.

Hard Rock Hotel

Mexiko Maya 3 - Hard Rock Hotel Cancún
Das Hard Rock Hotel in Cancún.

In Cancun angekommen haben wir uns dann einen Linienbus gesucht, der uns bis zum Hard Rock Hotel brachte. Die Fahrt war mit 12 Pesos (ca. 0,50 €) pro Person extrem günstig.

Das Hotel war schon sehr geil und auf einem sehr weitläufigen Gelände. Wir fragten nach dem Rock Shop und wurden direkt dorthin geführt, die wollten sicherlich nicht das wir da frei herumlaufen und uns an den All-Inclusive-Dingen bedienen. Wie immer haben wir uns dort mit Pins eingedeckt und uns noch ein wenig umgesehen.

Manche Leute sammeln T-Shirts von den Hard Rock Cafés. Damit haben wir auch mal angefangen. Das Problem ist nur, das wir irgendwann zu viele T-Shirts hatten. Du bekommst aber auch Pins vom jeweiligen Café. Die sind optisch immer an den Ort angepasst und werden auch gerne gesammelt. Zudem nehmen sie wenig Platz weg.

Hard Rock Café 

Mexiko Maya 3 - Hard Rock Hotel Café Cancún
Das Hard Rock Hotel Café in Cancún hat einen direkten Strandzugang.

Nach der Shopping-Tour ging es dann zum Hard Rock Café. Natürlich mit dem Bus, so hatte ich keine Gelegenheit zum Fotografieren. Es stellte sich heraus, dass diese Tour nicht so gut wie üblich geplant war und ich fotografisch zu kurz gekommen bin. Dafür war das Café sehr cool und in einer Mall gelegen. Vom Café hast du auch direkten Zugang zu einem Sandstrand.

Das Essen war wieder richtig gut und ich hatte es leider etwas übertrieben. Nach einer Vorspeise, dem Hauptgang und einem Nachtisch war ich mehr als voll. Aber es hat sich gelohnt. Dann haben wir noch schnell ein paar weitere Pins geholt und es ging wieder mit dem Bus ins Zentrum zurück.

Nach einem kurzen Spaziergang zum Busterminal fuhren wir wieder zurück. Wir haben leider viel zu wenig Zeit für Cancún eingeplant. Gerne hätte ich noch mehr von der Stadt gesehen. Zurück in Playa del Carmen erkundete ich dann alleine mit der Kamera den Ort. Ich wollte sie ja nicht umsonst mitgeschleppt haben. Auf dem Marktplatz direkt am Strand gab es dann auch ein paar Künstler zu beobachten.

Mexiko Maya 3 - Nachos
Bei unserem ersten Besuch in einem Hard Rock Cafe hatte meine Frau keinen großen Hunger und bestellte “nur” Nachos. Doch die Portionen sind sehr groß! Seitdem ist es unsere typische Vorspeise geworden.

Eine Gruppe Ureinwohner kletterte auf einen ca. 10 Meter hohen Mast (ohne Sicherung), banden ihre Füße an ein Seil und schwangen sich kopfüber hinunter. In der Drehbewegung rollten sie das Seil langsam von den Füßen und kamen so immer weiter Richtung Boden. Es muss wohl eine Art von Ritual sein.

Kurz darauf veranstaltete eine andere Gruppe bemalter Einwohner einen Tanz, der von Trommeln begleitet wurde. Auch das schien etwas rituelles zu sein. Am Ende gingen sie herum und sammelten Trinkgeld ein.

Mexikanisches Restaurant

Mexiko Maya 3 - Künstler
Straßenkünstler in Playa del Carmen.

Den Abend verbrachten wir dann wieder im mexikanischen Restaurant im Schwesterhotel. Das war wieder richtig lecker und damit war ein langer Tag zu Ende.

Eine Privattour nach Chichén Itzá

Mexiko Maya 3 - Tempelanlage
Ein weiterer Schlangenkopf. Diese Symbolik findest du öfters in Chichén Itzá, z.B. an der großen Pyramide.

Der heutige Tag begann früh, sehr früh. Wir waren um kurz vor sechs am vereinbarten Treffpunkt und unser Guide wartete dort schon auf uns. Mit einem sehr komfortablen SUV von Honda ging es dann auch direkt los nach Chichén Itzá.

Wir hatten uns für eine private Tour entschieden. Die normalen Angebote der Veranstalter planten meistens nur 2 bis 3 Stunden für Chichén Itzá ein, doch wir wollten die alte Stadt in Ruhe erkunden. Deswegen fragten wir die Guides bei den Touren nach Tulum und Coba, ob sie auch privat gebucht werden können und was es kosten würde.

Letztlich sind wir mit unserer Reiseleiterin aus Tulum einig geworden. Sie selbst hatte zwar keine Zeit, aber ihr Freund Alejandro (der auch als Guide arbeite) würde das übernehmen. Deal! Zur Sicherheit fotografierte ich das Nummernschild unseres Guides und schickte es an die Schwiegereltern zu Hause. Ja, manchmal bin ich paranoid.

Mexiko Maya 3 - El Castillo
Die Pyramide des Kukulcán am frühen Morgen.

Tipp: Im Urlaub solltest du immer vorsichtig sein. Bei einer Privattour hast du keinen Reiseveranstalter, der auf dich aufpasst. Fraglich ist auch, wie der Versicherungsschutz bei solchen Ausflügen aussieht, zum Beispiel bei einem Unfall. Du solltest auf jeden Fall eine Auslandskrankenversicherung haben! Bist du in einem Hotel untergebracht? Dann informiere am besten die Rezeption, dass du eine private Tour unternimmst. Falls etwas passiert weiß wenigstens jemand Bescheid.

Ganze zwei Stunden waren wir unterwegs und haben uns angeregt über die verschiedensten Themen unterhalten. Am Ziel angekommen stellten wir fest, dass sich das frühe Aufstehen gelohnt hat. Denn wir waren pünktlich zur Öffnung der Anlage da und gehörten zu den ersten, die hinein durften.

Vorher tauschten wir noch unsere Telefonnummern aus (gut, das ich mir am ersten Tag in Mexiko eine SIM-Karte kaufte), damit wir Alejandro kontaktieren konnten, wenn wir fertig waren. So musste er nicht die ganze Zeit auf dem Parkplatz warten und konnte etwas unternehmen.

Chichén Itzá

Mexiko Maya 3 - Steinfiguren
Solche Steinfiguren findest du in Chichén Itzá häufig.

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, gingen wir dann zügig zur Hauptpyramide. Das Ziel war es, sie mit so wenig Menschen wie möglich zu fotografieren. Allerdings ist die Anlage so weitläufig, dass ich auch später am Tag noch ähnliche Fotos ohne andere Besucher machen konnte.

Die nächsten drei Stunden war meine Kamera mein bester Freund. Ich war die meiste Zeit alleine unterwegs, erkundete die Anlage und warf auch schon einen Blick auf die Waren der zahlreichen Händler. 

Pyramide des Kukulcán

Mexiko Maya 3 - Kukulcán
Zartes Leben im Vordergrund, robuste Baukunst im Hintergrund.

Die Hauptattraktion in Chichén Itzá ist natürlich die Pyramide des Kukulcán. Vier Treppen führen zur obersten Plattform, jede an eine Himmelsrichtung ausgerichtet. Dabei besitzen drei Treppen 91 Stufen, die nördliche 92, was 365 ergibt. Dass es sich auf die Tage des Jahres bezieht, ist spekulativ. Denn sie wurde von unterschiedlichen Personen zu verschiedenen Zeiten restauriert. Eine Treppe ist dabei bis heute nicht restauriert.

Die Pyramide ist genau 30 Meter hoch und hat eine Seitenlänge von 55 Metern. Vermutlich wurde sie im 11. oder 12. Jahrhundert erbaut. Es wurde unter der Pyramide ein älteres Bauwerk entdeckt, dass ebenfalls über Pyramidenstufen verfügt. Das gesamte Bauwerk darf aber nicht betreten werden.

Die Ballspiele der Maya

Mexiko Maya 3 - Schlangenkopf
Der berühmte Schlangenkopf im Morgentau. Bei der Sonnenwende erscheint ein Schattenspiel auf der Treppe. Dabei scheint es, als würde sich eine Schlange die Treppe hinunterwinden.

Unter anderem entdecken wir einen großen Ballspielplatz. Optisch ist es nicht unbedingt ein Höhepunkt, geschichtlich allerdings schon. Da die Maya uns wenig überlieferten gehen die Meinungen der Forscher zu diesem Thema aber auseinander.

Höchstwahrscheinlich trugen die Spieler Leder- oder Holzpanzer an der Brust, der Hüfte und an den Knien. Damit versuchten sie einen Ball aus Kautschuk durch steinerne Ringe zu schlagen, die am Rand des Spielfeldes in sechs Meter Höhe an einer Mauer angebracht waren.

Dieser Ball wog wohl so viel wie ein Medizinball. Er durfte nicht den Boden berühren und auch nicht mit Händen oder Füßen gespielt werden. Nur die Ellenbogen, die Hüfte und die Schultern durften verwendet werden. Allerdings sind die genauen Regeln des Spiels bis heute kaum bekannt. Es gibt auch Theorien, dass die Maya unterschiedliche Ballspiele mit verschiedenen Regeln spielten.

Mexiko Maya 3 - Ballspieler
In Playa del Carmen findest du einige sehr schöne Statuen, wenn du dem Hauptweg folgst. Hier ist ein Spieler, der gerade mit der Hüfte den Ball spielt.

Veranstaltet wurden diese Spiele wohl auch nicht wie bei uns heute zum Vergnügen, sondern um die Götter zu ehren. Experten halten es für möglich, dass Gefangene gegen professionelle Spieler antreten mussten. Denn die Maya führten auch Krieg untereinander und möglicherweise musste der besiegte König auf dem Spielfeld um sein Leben spielen. Vielleicht spielte er und sein Gefolge auch ohne jegliche Schutzausrüstung. Das würde bedeuten, dass die Gefangenen eigentlich keine Chance gegen die Heimmannschaft hatten und einfach nur vorgeführt wurden.

Die meisten Forscher gehen davon aus, dass die Verlierer zu Ehren der Götter hingerichtet wurden. Es gibt aber auch Experten, die das Gegenteil annehmen. Denn für die Maya war der Tod ein Weg in eine andere Welt. Dann würde die fehlende Schutzkleidung für die Gefangenen jedoch keinen Sinn ergeben.

Andere Forscher halten dass jedoch für unwahrscheinlich. Man stelle sich vor, dass nach jedem Spiel der Bundesliga die Verlierermannschaften geopfert werden würde. Jedes Mal eine neue Mannschaft aufzustellen wäre fast unmöglich, da die Spieler trainierte Profis sein müssen. Irgendwann würden die professionellen Spieler ausgehen.

Wie du liest, besteht dieses Thema aus vielen “vielleicht”, “könnte” und “möglicherweise”. Bei der Recherche zu den Ballspielen der Maya hatten verschiedene Quellen unterschiedliche Meinungen. Für uns als Laien ist es da nicht möglich zu beurteilen, was der aktuelle Stand der Wissenschaft ist. Vielleicht werden wir das auch nie mit absoluter Sicherheit herausfinden.

Zwei sehr schöne Artikel zu den unterschiedlichen Ansätzen dieses Themas gibt es in der FAZ und bei Geolino.

Händler und Souvenirs

Mexiko Maya 3 - Kunsthandwerk
Links ist der Schädel, den wir letztlich gekauft haben. Die dunkel gebeizte Seite ist die Schlange, die helle Seite der Jaguar.

Ein wenig taten uns die Händler schon leid. Jeden Morgen müssen sie ihre komplette Ware mit Schubkarren in die Anlage karren, um dann den ganzen Tag den Touristen hinterherzurufen. Es gab einige richtig gute Kunsthandwerker mit tollen Figuren und Masken, aber viele hatten auch China-Kram, den sie für wenige Dollar verkaufen wollten.

Gegen Ende unseres Aufenthalts gingen wir noch ein paar Händler ab und kauften uns letztlich einen großen Schädel. Dieser war besonders interessant, weil er von jeder Seite unterschiedlich geschnitzt wurde. Die Kopfform ist auf beiden Seiten gleich, aber auf der einen Seite ist es ein Jaguar, auf der anderen eine Schlange. Das sah richtig gut aus und wir mussten ihn kaufen. Es sollte noch interessant werden ihn nach Hause zu bekommen.

Valladolid

Mexiko Maya 3 - Valladolid
Valladolid ist eine kleine charmante Stadt. Dort haben wir nicht nur sehr gut zu Mittag gegessen, sondern auch leckere Schokolade gefunden.

Alejandro sammelte uns nach viereinhalb Stunden wieder ein und es ging nach Valladolid, wo wir dann zu Mittag aßen. Wir wollten in ein Lokal, indem auch die Einheimischen gingen und so hat er uns ein kleines Restaurant mit typisch mexikanischer Küche empfohlen. Weil die Tour bisher so gut lief haben wir ihn kurzerhand zum Essen eingeladen. Wobei wir mit vier Personen inkl. trinken keine 1200 Pesos (ca. 46,00 €) bezahlt haben. Wir kamen also wirklich günstig weg.

Danach besuchten wir dann noch das Museo Choco-Story. Wir hatten Lust auf Schokolade und Alejandro empfahl uns dieses kleine Museum. Es war natürlich kein Vergleich mit dem Schokoladenmuseum in Köln, aber du bekommst dort richtig leckere Schokolade. Der Kakao stammte nur aus Regionen in Südamerika und einige Sorten kannst du auch probieren.

Hard Rock Hotel Riviera Maya 

Mexiko Maya 3 - Hard Rock Hotel Riviera Maya
Ein kurzer Halt am Hard Rock Hotel Riviera Maya.

Auf dem Rückweg nach Playa der Carmen legten wir noch einen kurzen Stopp beim Hard Rock Hotel Riviera Maya ein. Ich stellte fest, dass wir am falschen Ende bei unseren Urlauben sparten. Es war eine sehr großzügige Anlage und sah wirklich toll aus. Alles wirkte sehr luxuriös, was sich die Betreiber aber auch gut bezahlen lassen. Wir nutzten den Besuch und haben uns wie immer unsere Pins geholt. 

Dann ging es zurück zum Hotel und wir waren nach knapp 13 Stunden platt. An dem Tag gab es ein mexikanisches Buffet, was wir uns auch verdient hatten und dann lagen wir auch schon ganz früh im Bett.

Strandtag

Mexiko Maya 3 - Strandtag
Mann muss auch mal faul sein im Urlaub. Deswegen hatten wir immer wieder Strandtage eingeplant.

Mittlerweile war die normale Prozedur unserer Strandtage: nach dem Aufstehen ging es zum frühstücken, dann machten wir uns für den Strand fertig und haben im Schatten gefaulenzt.

Der Holzschädel

Den Nachmittag nutzen wir, um den ersten Koffer zu packen. Denn der riesige Holzschädel sollte am besten unbeschadet in Deutschland ankommen. Am liebsten hätte ich ihn im Handgepäck transportiert, aber dafür war er zu groß. Also haben wir den Hohlraum und das Maul mit Kleidung vollgestopft, damit der Kiefer nicht brechen kann. Dazu haben wir T-Shirts gerollt und zwischen die Zähne gelegt. Wir sollten in zwei Tagen sehen, ob es geklappt hat.

Asiatisch essen 

Am Abend haben wir das orientalische Restaurant ausprobiert und zum ersten Mal in diesem Urlaub habe ich Fisch gegessen. Als Vorspeise probierte ich das Sushi, was überraschenderweise recht gut war. 

Der Hauptgang bestand  dann aus Lachs in Orangenmarinade mit Reis und Gemüse, den Abschluss machte dann eine Mousse, welche nicht so überzeugen konnte.

Finale Teil 1: Auf zum Flughafen

Mexiko Maya 3 - Deutsche Bahn
Einfahrt des ICE. Endlich geht es von Frankfurt zurück an den Niederrhein.

Gefrühstückt wurde wieder um acht Uhr. Danach sind wir aufs Zimmer, um die Koffer fertig zu packen. Das ging recht schnell von der Hand, das schwierigste hatten wir ja schon hinter uns.

Wir haben uns dann doch noch dazu entschlossen einen hölzernen Jaguarschädel mit den bunten Perlen zu kaufen. Es ließ uns einfach nicht los. Also machten wir uns nach unserem Check-out im Hotel auf den Weg zur Einkaufsmeile. Es rächte sich ein wenig, das wir schon die Jogginghosen für den Flug angezogen hatten, den es war natürlich sehr warm.

Nach kurzem verhandeln kauften wir ihn dann für knappe 1000 Pesos (ca. 38,00 €) und gingen dann zum Mittagessen am Buffet. Diesmal gab es aber weniger leckere Sachen als sonst.

Der Bus kam pünktlich und es ging nach Cancún zum Flughafen. Zwei Unfälle auf dem Weg verzögerten zwar das Vorwärtskommen, doch wir waren immer noch rechtzeitig da.

Die Dummheit es Urlaubs? Ich habe mein Taschenmesser im Handgepäck vergessen. Der freundliche Sicherheitsbeamte ließ mich meine Tasche öffnen und fragte, ob ich sie selbst gepackt habe. Zunächst wusste ich nicht was er von mir wollte. Doch dann entdeckte ich das Messer. Somit waren 32 € für die Tonne, weil ich zu faul war noch mal zum Schalter zurückzugehen.

Tipp: Überprüfe dein Handgepäck vor der An- oder Abreise. Mir passiert es immer wieder, dass ich Dinge in der Umhängetasche vergesse, weil sie immer darin liegen. Dazu zählen weniger problematische Dinge wie Kugelschreiber und eine kleine Taschenlampe. Aber in Ägypten blieb schon ein elektisches Feuerzeug zurück und jetzt in Mexiko ein gutes Taschenmesser. Ärgerlich.

Am Flughafen gab es einen Panda Express! Diese Kette kennen wir aus den USA und wir mussten dort noch eine Kleinigkeit essen. Wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich um asiatisches Fastfood. Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Hauptgerichten und Beilagen, ähnlich wie beim chinesischen Buffet. Nur bedienst du dich nicht selber, sondern suchst dir aus was du haben möchtest und ein Mitarbeiter packt es für dich ein. Es ist einfach zu lecker und wir müssen da jedes Mal hin, wenn wir es entdecken.

Finale Teil 2: Zurück nach Deutschland

Mexiko Maya 3 - Zurück nach Hause
Zurück in Frankfurt am Main.

Die Nacht im Flugzeug war wie immer schwierig, ich kam auf ganze vier Stunden schlaf. Ansonsten war es überraschend kurzweilig und schneller als gedacht ging es in den Landeanflug.

Da die Bahn ein paar Probleme hatte, war die Weiterreise etwas schwieriger. Es kam zu Verspätungen und wir konnten den nächsten Zug nehmen, wobei wir dann jedoch später umsteigen mussten. Oder wir warteten länger in Frankfurt und konnten eine Direktverbindung nutzen. Wir entschieden uns letztlich für die Direktverbindung und verbrachten die Wartezeit bei Burger King. 

Der Zug selbst war zum Bersten voll, aber es hat funktioniert. Der Anschluss nach Xanten war perfekt und Steffis Eltern warteten schon auf uns. Damit war die Rückreise recht lang, denn wir starteten am Samstag um 13:20 und endeten am Sonntag um 16:00 Uhr Ortszeit. 

Den Abschluss bildete dann die hervorragende Pizza von unserem Lieblingsitaliener Toni. Direkt nach dem Essen mussten wir überprüfen, ob der Schädel die Reise gut überstanden hatte. Wir waren sehr beruhigt, als wir unser Andenken unbeschadet aus dem Koffer holen konnten.

Fazit

Es war super, aber für uns war es eine “Einmal und nie wieder” Geschichte. Das Land hat eine faszinierende Geschichte und sehr freundliche Menschen. Wir haben tolle Dinge erlebt, gut gegessen und eine interessante Kultur erlebt.

Vielleicht hatten wir auch einfach nur Pech mit der Jahreszeit. Den Oktober können wir jedenfalls nicht empfehlen. Die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch und sobald wir klimatisierte Bereiche verließen, waren wir sofort am Schwitzen. Es war, als ob wir gegen eine Wand liefen. Auch die Moskitos machten uns fertig. Wir mussten ständig darauf achten uns einzusprühen, aber nach ein paar Tagen konnten wir dieses Zeug nicht mehr riechen. Unser Freund Frank kam nach dem Urlaub auf über 100 Insektenstiche.

Man soll natürlich niemals nie sagen. Unter Umständen bekommt das Land irgendwann doch noch eine zweite Chance von uns.

Warst du schon mal in Mexiko? Welche Erfahrungen hast du dort gemacht? Frank war schon oft dort, meistens jedoch im November und Dezember. Da soll das Klima deutlich besser sein.

Quellen:

3 Comments

  1. Britta Froese
    Britta Froese

    Ja mein Schwiegersohn hat uns wirklich das Autokennzeichen zugesendet.
    Und ich finde die Berichte und Bilder sehr schön.Damit können wir immer ein bisschen teilhaben an ihren Erlebnissen, während wir zuhause Catsitting machen😉

    29. März 2020
    |Reply
  2. Danke für diesen spannenden Beitrag! Sehr interessant und die Bilder sehen perfekt aus. Ich bin von den Landschaften begeistert.

    2. April 2020
    |Reply
    • Vielen Dank! Es freut uns, dass dir unser Beitrag gefällt.

      5. April 2020
      |Reply

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