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Rundreise an der Westküste der USA – Teil 4

Posted in USA, and Rund um die Welt

Last updated on 3. Februar 2020

Hier der vierte Teil unseres Reiseberichts von unserer Rundreise an der Westküste der USA. In unserer zweiten Urlaubswoche haben wir mehrere sehr unterschiedliche National Parks besucht.

Du hast einen vorherigen Teil verpasst? Kein Problem, hier findest du Teil1, Teil 2 und Teil 3.

Lassen Volcanic National Park

Lassen Volcano
Wunderschön, wenn der Geruch nicht wäre.

Nach einem kleinen Frühstück ging es schnell in Richtung Lassen Volcanic National Park. Direkt am Eingang findet man das Kohm Yah-mah-nee Visitor Center, in dem wir unser Sammelalbum für Travel Stamps gekauft haben. Was es damit genau auf sich hat, kannst du in unserem Beitrag „National Parks USA – Briefmarken sammeln“ nachlesen.

Am Emerald Lake haben wir dann unseren nächsten Stopp gemacht. Von hier hat man auch schon einen guten Ausblick auf den Lassen Peak, den größten Lavadom-Vulkan.

Im National Park kann man an mehreren Stellen kochende Quellen und Schlammtöpfe finden. Die Luft riecht durch den austretenden Schwefel nach faulen Eiern. Der Boden ist aufgrund von verschiedenen Mineralien manchmal gelb, orange oder rot eingefärbt.

Crater Lake National Park

Crater Lake
Der Crater Lake mit seiner spiegelglatten Oberfläche.

Am achten Urlaubstag ging es dann zum Crater Lake. Wir waren direkt früh morgens im Park. Es lag sogar noch ein bisschen Schnee in den schattigen Bereichen. Es sah aus wie ein Überzug aus Puderzucker.

Nach mehreren Stopps an verschiedenen Aussichtspunkten sind wir zum Pinnacles Overlook gefahren. Hier haben wir einen kleinen Spaziergang entlang dieser skurrilen Lavaspitzen gemacht. Diese vulkanischen Fumarolen sind teilweise grau und braun gefärbt und es wächst absolut nichts dazwischen.

Der Crater Lake selbst zeigt sich je nach Lichteinfall in unterschiedlichsten Blautönen. Das Wasser ist absolut klar. Durch den Kraterrand ist der See windgeschützt und die Oberfläche spiegelglatt. Schwer vorstellbar, wie es hier vor dem Vulkanausbruch gewesen sein muss.

Am Abend sind wir noch bis zum nächsten Hotel in Portland gefahren.

Portland

Apple Store in Portland
In Oregon gibt es keine Steuern. Da kannst du mit dem Apfel ein Schnäppchen schlagen.

In Portland haben wir, nach einem Abstecher in den Apple Store, eine Shoppingtour durch das Outlet Center Woodburn Mall gemacht. Das war auf unserem Roadtrip die beste Gelegenheit zum Einkaufen, da man in Oregon keine Steuern zahlen muss. Wenn du mehr darüber erfahren willst, solltest du dir Einkaufen in den USA – Drei einfache Tipps anschauen.

Mount Rainier National Park

Mount Shuksan
Mount Rainierim untergehenden Licht.

Die Shoppingtour war kürzer als vorher gedacht, weshalb wir noch einen Abstecher in den Mount Rainier National Park machen konnten. Für unser Sammelalbum wollten wir noch eine Briefmarke und einen Stempel ergattern.

Da es schon recht spät war, sind wir direkt bis zum Visitor Center gefahren. Obwohl das Center schon geschlossen war, hat uns eine nette Rangerin unser Album abgestempelt.

Nach einigen Fotos von Mount Rainier im Sonnenuntergang ging es weiter bis zu unserer Unterkunft in Sequiem.

Olympic National Park

Olympic Park
Der Olympic Park ist die grüne Lunge der Region.

Unser Tag begann mit einem leckeren Frühstück in einem typischen amerikanischen Diner. Danach ging es in den Olympic National Park. Hier wurden unter anderem einigen Szenen von der Filmreihe „Twilight“ gedreht. Auch der berühmte Strand La Push ist im National Park zu finden.

Der Olympic National Park ist sehr groß und es ist schwierig, aus all den interessanten Plätzen nur einige Highlights auszusuchen. Du solltest für diesen Park lieber mehrere Tage einplanen, um alle Facetten der Natur erleben zu können.

Die bewaldeten Hügel versteckten sich bei uns erstmal im Nebel. Dadurch konnten wir an den Aussichtspunkten nicht sehr weit gucken. Der Ausblick hatte mit den Nebelschwaden dafür etwas Mystisches. Je länger wir fuhren, desto mehr kam aber die Sonne heraus.

Am Lake Crescent haben wir noch eine Wanderung zu den Marymere Falls gemacht. Dabei läuft man zwischen mit Moos behangenen Bäumen auf einem recht gut ausgebauten Pfad bis zu dem Wasserfall. Am Wasserfall selbst kann man noch ein paar Stufen bis zu einem Aussichtspunkt hochsteigen. Ein netter kleiner Ausflug.

Danach verabschiedeten wir uns vom Park und machten uns auf den Weg nach Seattle.

Was wir dort alles erlebt haben, erfährst du in unserem nächsten Teil.

Impressionen

2 Comments

  1. Anne
    Anne

    schöner Bericht , war schon mehrmals dort. Hast du ein Verzeichnis der Unterkünfte? Und auch die Adresse vom Diner in Sequim würde mich interessieren. Danke

    28. November 2019
    |Reply
  2. Hallo Anne,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Ein Verzeichnis habe ich nicht, aber in Sequim haben wir im Olympic View Inn, einem einfachen Motel übernachtet. Suchst du denn etwas Bestimmtes? Sonst kannst du uns auch gerne eine Mail schreiben.

    Das Diner ist das „Highway 101 Diner“:
    392 W Washington St, Sequim, WA 98382-3340

    29. November 2019
    |Reply

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