Direkt zum Inhalt

Rundreise an der Westküste der USA – Teil 1

Posted in Rund um die Welt, and USA

Last updated on 12. Januar 2020

Hier der erste Teil unseres Reiseberichts von unserer Rundreise an der Westküste der USA. Diesmal wollten wir den nördlichen Teil der Westküste erkunden. Von San Francisco aus ging es über den Pacific Coast Highway 1, bekannt für seine kurvenreichen Straßen und die spektakulären Ausblicke auf die Küste der USA, über mehrere National Parks bis hin nach Seattle und einem kleinen Abstecher nach Vancouver.

Wenn du selber planst in die USA zu reisen, solltest du einige Dinge beachten. In unserem Beitrag “Einreise in die USA” haben wir für dich alles wissenswerte zusammengefasst.

Anreise nach San Francisco

Bei unserer letzten Rundreise durch die USA hatten wir leider nicht genug Zeit uns San Francisco anzuschauen. Das sollte sich jetzt ändern. Zusammen mit unserem besten Freund Frank machten wir uns von Düsseldorf aus auf den Weg.

Unser Flug ging von Düsseldorf nach Atlanta. Nach einem kurzen Zwischenstopp flogen wir dann weiter bis San Francisco. Auf dem ersten Flug mit United Airlines hatten wir eine ganz tolle Stewardess. Sie war super nett und hat sich zwischendurch immer wieder mit uns unterhalten und kleine Scherze gemacht. Dadurch war der lange Flug schnell vorbei.

Nach den Sicherheitschecks und dem Erhalt unserer Koffer machten wir uns auf dem Weg zur Mietwagenstation. Diese liegen in den USA meistens außerhalb der Flughäfen, sind aber in der Regel mit einem kostenlosen Shuttlebus erreichbar.

In Deutschland hatten wir bereits unseren Mietwagen über TUI Cars gebucht. Wir haben uns für ein „Rundum-Sorglos-Paket“ entschieden, worüber wir im Nachhinein sehr froh waren. Doch dazu später mehr.

Diesmal sollte es etwas komfortabler werden als im vorletzten Jahr. Wir waren dann aber doch etwas überrascht von der Größe unseres Autos und haben ihn spontan auf den Namen „der Hulk“ getauft.

Hotel in San Francisco

Auf unserer Rundreise durch den USA konnten wir die Feuerwehr von SF im Einsatz erleben.
Die Feuerwehr von San Francisco im Einsatz.

Nach den ganzen Formalitäten ging es dann ab zum Hotel. Wir haben uns für das Da Vinci Villa Hotel entschieden, da wir hier ein separates Schlafzimmer hatten und durch die Schlafcouch auch zu dritt übernachten konnten. Dies ist in den USA nicht oft zu finden und Einzelzimmer kosten häufig genauso viel wie ein Doppelzimmer. Das ist für Alleinreisende natürlich ein großer Kostenfaktor.

Das Zimmer war recht einfach eingerichtet und leider schon etwas verwöhnt. Es war zwar alles sauber und wir hatten einen schönen Ausblick auf die Golden Gate Bridge, aber die Schlafcouch war defekt. Da es bereits so spät war und es auch keine Alternative vom Hotel gab, hat Frank dies so akzeptiert und wir machten uns alle Bettfertig.

Direkt in der ersten Nacht hatten wir bereits unser erstes besonders Erlebnis in San Francisco.

Kurz vor dem Einschlafen ging der Feueralarm los. So konnten wir die amerikanische Feuerwehr samt Wagen in Aktion erleben. Es war zum Glück nur ein Fehlalarm und wir konnten danach endlich schlafen gehen.

Tag 1 – Beginn unserer Rundreise durch die USA

Am ersten Morgen unserer Rundreise in San Francisco begrüßte uns die Sonne und wir konnten von unserem Zimmer bereits einen Blick auf die Golden Gate Bridge werfen

Frühstück und Lombard Street

Lombard Street
Die berühmte Lombard Street. Es ist halt eine Straße.

Das Frühstück war dann leider eine kleine Enttäuschung. Wir hatten in unserem letzten Urlaub bereits die Wegwerfgesellschaft der USA kennenlernen können. Leider war auch in unserem Hotel beim Frühstück alles aus Plastik. Plastikteller, Plastikbecher, Plastikbesteck. Das ist echt schockierend, aber in den USA oft Standard. Nach dem Frühstück wirft man einfach alles in den Müll.

Die Auswahl beim Frühstück war recht begrenzt und geschmacklich kein Highlight. Wir wurden zwar satt, aber lecker ist was anderes. In unserem Artikel über das amerikanische Frühstück findest du heraus, was alles dazu gehört.

Danach ging es dann zu Fuß los Richtung Innenstadt. Als Erstes stand ein Besuch der Lombard Street auf dem Plan. Nach einem anstrengenden Fußweg, die Hügel in San Francisco sollte man nicht unterschätzen, standen wir nun am Anfang der Lombard Street. Selbst morgens ist hier schon einiges los und viele fahren mit ihrem Auto die Straße herunter.

China Town in San Francisco

China Town SF
Das Mondfest in China Town. Bei gutem Wetter war dort richtig was los.

Nach einigen obligatorischen Erinnerungsfotos führte unser Weg nach China Town. Wir wollten unbedingt das Drachentor aus den Hollywood-Filmen mit eigenen Augen sehen. Außerdem ist es faszinierend durch solche Viertel zu laufen. Man findet an jeder Ecke spannende Dinge, die man so noch nicht gesehen hat.

Wir hatten Glück, das an diesem Tag das Mondfest in China Town stattfand. Dies ist ein jährliches Fest, bei dem es Live-Musik, eine Parade und viele verschiedene Stände mit traditionellem Essen und kleinen Andenken gibt.

In einem typischen Souvenirladen haben wir uns ein kleines Erinnerungsstück gekauft und wurden von den Inhabern gefeiert, weil wir unsere eigene Einkaufstüte dabei hatten. Sie fanden es absolut klasse und hoffen, dass zukünftig immer mehr Menschen auf Plastiktüten verzichten.

Am Ende von China Town war dann das Drachentor, welches etwas schwierig zu fotografieren ist.

An der Powell Street haben wir uns dann noch kurz den Drehpunkt der Cable Cars angeschaut. Es waren massenweise Touristen vor Ort, die in einer riesigen Schlange darauf warteten, in eine der alten Straßenbahnen einsteigen zu dürfen. Wir waren echt froh, dass wir uns gegen eine solche Fahrt entschieden hatten. Nach der manuellen Drehung von einigen Cable Cars haben wir uns auf dem Weg zum Baseball Stadion gemacht.

Baseball im Oracle Park

Oracle Park
Der Oracle Park ist das Mekka der Baseball Fans in San Francisco.

Wir hatten uns bereits im Vorfeld für ein Baseball-Spiel Eintrittskarten online bestellt. Wir wollten diesen typisch amerikanischen Familienausflug miterleben und natürlich auch einen Hot Dog im Stadion genießen.

Zudem war an diesem Tag der „Star Wars – Day“ im Baseballstadion. Viele Amerikaner waren verkleidet und auch auf den Monitoren, auf denen man das Spiel nachverfolgen kann, kamen immer wieder kleine Spots mit Star Wars Figuren. Es war für uns ein toller Nachmittag und wir können jedem einen Besuch empfehlen.

Hafen und Fisherman’s Wharf

Pier 39
Der Pier 39 ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Ein Baseball-Spiel geht übrigens mehrere Stunden. Wir sind nicht bis zum Ende dageblieben, sondern haben uns vorher in Richtung Fisherman’s Wharf begeben. Bei wolkenlosem Himmel sind wir zunächst zu Fuß am Ufer der San Francisco Bay entlang spaziert. Da es entsprechend warm war und es auf dem Weg nur wenig Schatten gibt, hat Frank sich dann entschlossen schonmal per Straßenbahn vorauszufahren.

Thorsten und ich haben dann noch einen Abstecher ins Ferry Building gemacht. In der Markthalle gibt es viele verschiedene Stände mit Essen und Getränken. Man kann hier ein bisschen bummeln und Kleinigkeiten probieren.

Frisch gestärkt und mit kalten Getränken versorgt sind wir dann bis Pier 39 gelaufen. Nach einem Einkaufsbummel über den Pier bis hin zu den Seelöwen ging es für uns ins Hard Rock Café. Hier haben wir diesen ersten ereignisreichen Tag unserer Rundreise an der Westküste der USA ausklingen lassen.

Du möchtest wissen, wie es weitergeht? Dann lese doch einfach unseren zweiten Teil des Reiseberichtes.

Impressionen

Schreibe den ersten Kommentar

    Kommentar verfassen