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Ein Zwischenstopp in Kopenhagen

Posted in Rund um die Welt

Last updated on 14. April 2020

Wir konnten für unseren Urlaub in Oslo keinen Direktflug finden, weshalb wir einen Zwischenstopp in Kopenhagen einplanen mussten. Damit sich das auch lohnt, haben wir uns den frühesten Flug ausgesucht, damit wir einige Stunden in der Stadt verbringen konnten.

Die Hauptstadt von Dänemark ist wunderbar und definitiv auch etwas für mehrere Tage. Was du aber schon innerhalb weniger Stunden alles erleben kannst, haben wir für dich in unserem Reisebericht zusammengefasst.

Ankunft in Kopenhagen und erstklassiger Service im Flughafen

Kopenhagen - Flughafen
Am Flughafen angekommen gaben wir unser Gepäck für den Weiterflug auf und machten uns dann auf den Weg Richtung Stadt.

Unser Flug von Düsseldorf nach Kopenhagen mit SAS war unkompliziert und kurzweilig. In unserem Artikel Über den Wolken: Tipps für den Flug kannst du nachlesen, wie wir uns die Zeit im Flieger so angenehm wie möglich machen.

Da unser Weiterflug nach Oslo erst spät abends stattfand, mussten wir unser Gepäck abholen und für den nächsten Flug selber einchecken. Am Gepäckband dann der Schock, der Reißverschluss samt Schloss war an einem unserer Koffer komplett abgerissen. Gott sei Dank lagen unsere Klamotten nicht quer auf dem Band verteilt, dennoch hatten wir nun ein Problem. Wie sollten wir mit diesem Koffer noch weiterreisen?

Also erstmal zum Service Schalter von SAS, der direkt in der Ankunftshalle neben den Gepäckbänder war. Und dann erlebten wir den besten Service, den wir bisher von Fluggesellschaften erhalten haben!

Kopenhagen - Blick über die Stadt
Der Blick vom Rundetarn. In 300 Meter Höhe hast du einen tollen Blick über die Stadt.

Nach kurzer Erklärung schaute sich der Mitarbeiter unseren Koffer an und sagte, wir sollen einen Moment warten. Kurz darauf, tauchte er neben uns mit einem neuen Koffer auf und fragte, ob es okay wäre, wenn wir diesen als Ersatz nehmen und die Reklamation damit erledigt werden könnte. Das war echt der Wahnsinn! Der Koffer war qualitativ sogar etwas besser als unser und wir konnten nach kurzem umpacken sorgenfrei zu unserer Städtetour aufbrechen. Von so viel Service waren wir positiv überrascht und wir können SAS und die Problembehebung nur empfehlen!

Danach haben wir im Abflugbereich unsere Koffer das erste Mal selbst eingecheckt. Inzwischen gibt es das bei immer mehr Fluggesellschaften und Flughäfen, aber dies war unsere erste Erfahrung damit. Auch hier stand uns eine kompetente und hilfsbereite Mitarbeiterin zur Seite und so waren wir innerhalb von Minuten fertig.

Öffentliche Verkehrsmittel

Kopenhagen - Fahrrad
Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln kannst du die Stadt natürlich auch mit einem Fahrrad erkunden.

Für uns ging es dann mit der Metro in die Innenstadt. Je nachdem wie viel du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchtest, könnte sich ein Citypass small für dich lohnen. Auf der offiziellen Seite kannst du ausrechnen, wieviel die Einzelfahrten kosten und ob du mit dem Citypass – eine Tageskarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel – Geld sparen kannst. Eine weitere Möglichkeit wäre vielleicht auch die Copenhagen Card. Bei dieser sind zusätzlich auch Eintrittspreise in verschiedene Sehenswürdigkeiten enthalten.

In Kopenhagen kannst du mit der Metro, Bussen und Zügen fast überall hinfahren.

Tagesausflug in Kopenhagen

Kopenhagen - Schloss Rosenborg
Schloss Rosenborg ist inmitten des Kongens Have gelegen, einer schönen Parkanlage.

An der Station Norreport sind wir nach knapp 15 Minuten ausgestiegen und zur ersten Sehenswürdigkeit, dem Schloss Rosenborg gelaufen. Bei schönstem Sonnenschein schlenderten wir zunächst durch die schöne Parkanlage, denn das Schloss befindet sich am Rande des königlichen Gartens Kongens Have. Direkt gegenüber befindet sich auch der Botanische Garten.

Das Schloss selbst haben wir uns leider nur von außen angeschaut, da wir nur wenig Zeit hatten und die Räumlichkeiten erst ab 10.00h geöffnet worden wären. Schau vor deinem Besuch am Besten kurz auf der Internetseite  nach den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Für uns ging es dann weiter zur Frederikskirche. Sie ist allgemein auch als Marmorkirche bekannt, obwohl sie heute hauptsächlich aus Sandstein besteht. Die Kirche hat ähnlich wie das Pantheon oder dem Petersdom in Rom eine Kuppel. Diese kannst du am Wochenende, nach einem anstrengenden Aufstieg, betreten und hast aus 80 Metern einen super Ausblick auf die Stadt.

Kopenhagen - Frederikskirche
Die Kuppel der Frederikskirche erinnert schon ein wenig an den Petersdom.

Nur ein paar Meter weiter befindet sich das Schloss Amalienborg. Dies ist die Stadtresidenz der dänischen königlichen Familie. Anhand der Standarte kannst du sehen, ob Königin Margarethe II. anwesend ist. Wir konnten uns direkt den Wachwechsel der königlichen Garde anschauen. Dieser findet täglich um 12:00h statt und ist ein schönes Schauspiel.

Das Schloss liegt direkt am Wasser und wir haben im Amaliengarten eine kleine Pause eingelegt. Du kannst von hier das Treiben im Hafen beobachten und ein wenig entspannen. Frisch gestärkt ging es für uns weiter zum Nyhavn.

Vom Nyhavn kannst du online jede Menge Fotos finden, da dieser mit seinen bunten Häusern und den davorliegenden Schiffen das Sinnbild für „typisch skandinavisch“ ist. Das ehemalige Arbeiterviertel ist heute voll mit Touristenlokalen und Hotels. Dementsprechend ist hier auch immer viel los.

Kopenhagen - Der Nyhaven
Der Nyhaven ist wohl eines der am meisten fotografierten Orte in Kopenhagen. Schon immer war es eine gute Anlaufstelle für Getränke und Speisen.

Da wir in jeder Stadt versuchen, einen guten Überblick von oben zu erhalten, ging es für uns zum Rundetarn. Über eine Wendeltreppe bzw. eher einer Wendelrampe geht es 300 Meter in die Höhe. So eine Spiralrampe haben wir bisher noch nirgendwo anders gesehen. Von oben hast du einen wunderschönen und weiten Ausblick über die Stadt und kannst dir den Wind um die Nase wehen lassen. Der Turm bietet auch einige kleine, aber interessante Ausstellungen und sollte bei deinem Besuch in Kopenhagen nicht fehlen.

Nach diesen vielen Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen quälte uns der Hunger und ein Besuch im Hard Rock Café stand sowieso auf dem Plan. Also auf zum Radhuspladsen und rein ins Café. Nach einem leckeren Essen und dem obligatorischen Kauf eines Souvenirs im Hard Rock Shop erkundeten wir den Rathausplatz.

Kopenhagen - Brunnen
Der Drachenspringbrunnen auf dem Rådhuspladsen vor dem Rathaus. Hier ist immer viel los.

Aufgrund des wunderbaren Wetters war hier viel los und alle zog es zu den Cafés und Eisdielen. Wir mussten uns dann leider wieder in Richtung Flughafen aufmachen. Einen kurzen Zwischenstopp legten wir am Christiansborg Schloss ein. Das Schloss liegt auf einem großen Gelände und es befinden sich dort auch die königlichen Ställe, welche du besichtigen kannst. Zudem kannst du hier kostenlos einen der Schlosstürme besteigen, wovon du einen schönen Rundumblick über das Gelände hast.

Wir sind von hier aus wieder mit der Metro zum Flughafen gefahren, da unser Weiterflug nach Oslo anstand.

Fazit

Kopenhagen - Schloss Christiansborg
Wusstest du, dass das Christiansborg Schloss schon zweimal niederbrannte? Das heutige Gebäude wurde zwischen 1907 und 1928 errichtet.

Kopenhagen ist eine wunderschöne und lebendige Stadt, in der man auch mehrere Tage verbringen kann. Es gibt viele verschiedene Sehenswürdigkeiten, so dass dir nicht langweilig werden wird. Wenn du so wie wir nur auf der Durchreise bist, lohnt es sich definitiv ein paar Stunden mehr einzuplanen und die Stadt zu erkunden. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen!

Warst du schonmal in Kopenhagen? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit deinem persönlichen Hightlight aus der Hauptstadt von Dänemark.

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